06.10.2026
Edeka darf 178 Tegut-Filialen übernehmen

Foto/Grafik: Tegut
Edeka darf die angestrebten 202 Tegut-Filialen nicht auf einmal übernehmen.
Das Bundeskartellamt hat der Übernahme von 178 Tegut-Filialen durch Edeka am 28. September 2026 zugestimmt. Ursprünglich wollte der Lebensmitteleinzelhändler 202 Filialen übernehmen – dem wurde nicht stattgegeben. Laut Pressemitteilung des Bundeskartellamts musste sich Edeka verpflichten, die weiteren vorgesehenen 24 Filialen in einem Zeitraum von vier Jahren nicht zu erwerben. „Damit verhindern wir, dass es in den betroffenen Regionen durch die Übernahme zu Verschlechterungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher kommt“, begründete Kartellamtspräsident Andreas Mundt die Entscheidung. Zum Übernahmepaket gehören auch das Tegut-Logistikzentrum, die Bäckerei Herzberger sowie die 41 personallosen Minimärkte der Marke Teo.
Im
März gab die Schweizer Genossenschaft Migros bekannt, Tegut veräußern zu wollen. Das
Bundeskartellamt erhob allerdings Einwände gegen die erste Übernahmeplanung. Es sah die Gefahr, dass Edeka in einzelnen Regionen eine zu große Marktpräsenz erlangen und somit der wirksame Wettbewerb beeinträchtigt werden könnte. Aus diesem Grund verweigerte die Behörde die Genehmigung des Vorhabens in der vorgesehenen Weise. Auch
Rewe und
Tante Enso übernehmen einen Teil der Tegut-Filialen.
Der TK-Report-Newsletter: Hier kostenlos anmelden