13.02.2026

Frosta: Marke legt um 15,7 Prozent zu

Die Frosta AG verzeichnet im Jahr 2025 ein Umsatzwachstum von +6,8 Prozent auf 682 Millionen Euro. Treiber war erneut die Marke Frosta mit einem Plus von 15,7 Prozent.

Der Konzernjahresüberschuss bewegt sich mit einem Ergebnis von 37 Mio. Euro (Vorjahr 42 Mio. Euro) und mit 5,4 Prozent (Vorjahr 6,6 %) vom Umsatz innerhalb der prognostizierten Erwartungen. Grund für den Rückgang gegenüber dem Vorjahr seien die weiterhin sehr volatilen Materialkosten, hohe Tarifabschlüsse und Initiativen zur Erweiterung der Produktions- und Logistikkapazitäten – hierzu zählen insbesondere der Aufbau zusätzlicher Produktionsschichten sowie Wochenendproduktionen, einschließlich der Einstellung und Schulung zusätzlichen Produktionspersonals, so der Tiefkühlkosthersteller auf seiner Jahrespressekonferenz in Bremerhaven.

Frosta-Fertiggerichte legen um 17,7 Prozent zu


Die Marke Frosta wächst in Deutschland 2025 erneut weiter deutlich stärker als der Markttrend um +13,4 Prozent (TK Total ohne Eis +3,7 %). Bei Gerichten – hier ist Frosta Marktführer – sogar um +17,7 Prozent (Quelle: YTD Dez 2025 AC Nielsen Deutschland LEH).

Auch im Segment Fisch steigerte Frosta den Umsatz mit +6,5 Prozent stärker als der Markt (+2,5 %). Ähnlich verhält es sich im dritten von Frosta besetzten Bereich: Beim TK-Gemüse inkl. Kräuter gewann Frosta 3,7 Prozent hinzu (Markt: +0,4 %).

„Dass die Marke Frosta 2025 erneut so deutlich stärker wächst als der Markt ist ein toller Erfolg für uns alle. Inzwischen sind unter den zehn meistverkauften Tiefkühlgerichten in Deutschland neun Frosta Gerichte. Es scheint den Menschen gut zu schmecken, was wir kochen!”, sagte Felix Ahlers, Vorstandsvorsitzender der Frosta AG. Topseller ist weiter das "Hühner Frikassee", stark entwickelt sich das erst im November 2023 eingeführte "Butter Chicken" auf Platz 5.

Starkes Wachstum auch international


Das Marken-Wachstum beschränkt sich nicht nur auf den deutschen Markt. In Italien schraubte Frosta das Ergebnis +19,9 Prozent hoch, in Polen um +10,5 Prozent und in den Märkten Ungarn, Tschechien und Rumänien summiert um +25,0 Prozent. Damit ist die Marke Frosta in den vergangenen fünf Jahren um +98 Prozent gewachsen. Dazu Hinnerk Ehlers, Vorstand Marketing und Vertrieb: „Auch dies beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die Menschen unseren Qualitätsansatz honorieren.“ Das 2003 eingeführte Frosta Reinheitsgebot, das den vollständigen Verzicht von Farbstoffen, Aromen, Geschmacksverstärkern etc. umfasst, zahle sich für das Unternehmen weiter aus.

Handelsmarkengeschäft weiter rückläufig


Die Marke Frosta trägt mit einem Umsatz von 386 Millionen Euro (56 %) mittlerweile den Löwenanteil des Geschäfts der Bremerhavener. Das Geschäftsfeld Out of Home verzeichnete 2025 ein Umsatzwachstum von +5,0 Prozent. Weiter rückläufig ist der Geschäftsbereich Copack, der das Handelsmarken- und Industriegeschäft des Frosta Konzerns beinhaltet. Der Umsatz sackte von um 13,7 Mio. Euro auf 202,8 Mio Euro ab. Ein Grund hierfür sei die "bewusste Entscheidung, unwirtschaftliche Kontrakte nicht zu verlängern", so Frosta. Der Anteil des Handelsmarkengeschäfts am Konzerngesamtergebnis fiel seit 2020 von 58 auf jetzt 30 Prozent.

Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, eine gleichbleibende Dividende von 2,40 Euro je Aktie (2024: 2,40 Euro je Aktie) zu beschließen. Für 2026 erwartet der Vorstand ein Umsatzwachstum von 4 Prozent bis 9 Prozent und einen Konzernjahresüberschuss zwischen 4 Prozent und 8 Prozent vom Umsatz.

Vorgestellt wurden die Geschäftszahlen vom neuen vierköpfigen Vorstand, dem neben Felix Ahlers und Hinnerk Ehlers jetzt auch Martin Bülow als Chief Financial Officer (CFO) und Tobias Schulze als Chief Operating Officer (COO) angehören. Bülow und Schulze teilen sich die Aufgabengebiete von Maik Busse, der Ende 2025 in den Ruhestand gegangen ist.

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